Sardinien

Sind Sonntag den 3.6. morgens gen Süden aufgebrochen. Wider Erwarten war an der Brenner-Mautstelle Sterzing fast eine Stunde Stau. Auch ohne LKW. Danach lief’s gut, sodass wir am frühen Abend unser Nachtlager Nähe Livorno aufgeschlagen haben, um am nächsten Morgen die Fähre nach Olbia zu nehmen.

Hatten vom Stellplatz aus eigentlich nur 15 Minuten Wegstrecke, aber auch hier: Stau. Lag aber eher mal an den Korsika-Reisenden lag. Wurde etwas knapp, aber wir sind ja in Italien und es wurde einfach ein bissl später losgefahren.

Die Überfahrt war ruhig aber insgesamt fast langweilig, weil es ja doch gut 6,5 Stunden für die Überfahrt nach Sardinien braucht.

Nach der Ankunft haben wir uns spontan – zum Eingrooven – für einen Campingplatz entschieden. Nur 13 km nach Süden vom Fährhafen entfernt sind wir auf dem Camping Tavolara angekommen. Schee da, aber auch nix besonderes. Das Toiletten-Häusl ist zwar nagelneu, hat aber an der alten italienischen Camping-Tradition festgehalten. Also: im Boden. Schüssel gibts nur eine einzige. Witzig!

Strand ist 500m entfernt, aber voll in Ordnung.

Weitere Pläne gibt’s konkret noch nicht.

@KL: Bilder für Dich ggf. wieder extra verkehrt herum .

Tag 2 und 3

Haben am ersten Abend gleich noch einen Offroad-Camper kennengelernt, der mich sein Offroad-Tourenbuch hat kopieren lassen. Wären jetzt grundsätzlich also auch für leichte 4×4 Touren gewappnet.

Den zweiten Tag sind wir ganz gemütlich angegangen und waren schwimmen im Meer.

Am dritten Tag sind wir Richtung Cala Gonone weitergefahren, allerdings durchs Hinterland/ die Berge. War pfundig!

Cala Gonone macht nen guten Eindruck, wenn auch der Stellplatz nicht mit dem der ersten beiden Tage zu vergleichen ist. Fahren morgen wohl gleich noch ein Stück weiter Richtung Arbatax.

Tag 4 | Arbatax

Gegen 10 Uhr in Cala Gonone aufgebrochen, um die Bergstraße SS125 nach Arbatax zu nehmen. Sehr schönes Geschlängel in noch schönerer Landschaft. War ganz angenehm zu fahren, viele Mopeds aber alles absolut erträglich.

Leider auslassen mussten wir den Abstecher von Baunei zum Cala Sisine. Hier waren die Serpentinen am Anfang der Strecke für unsere 7m zuviel. Das hätten wir nur mit viel Rangieren geschafft. Dafür war mir dann aber zu viel los – die hätten wir alle aufgehalten. Extrem schade, weil dort oben dann eine Offroad-Strecke zu den angeblich 10 schönsten Stränden auf der Ostseite Sardiniens und zahlreichen Grotten geführt hätte. Mal schaun, vielleicht radeln wir das oder nehmen uns ein Mietauto.

Camping Telis in Arbatax hat 4 Sterne . Terrrassierte Anlage mit allem was das verwöhnte Herz sich wünschen kann. Hier bleiben wir wohl ein paar Tage, auch um zu sehen wie sich das so mit den Pfingst-Anreisern entwickelt.

Tag 8 | Costa Rei

Weiterfahrt nach Costa Rei. Die Plätze, die wir eigentlich anfahren wollten waren entweder nicht wirklich prickelnd, oder überfüllt, oder beides…

Hier auf dem Camping Capo Ferrato haben wir durch Zufall das letzte Plätzchen ergattert, dafür stehen wir gefühlt inmitten all derer Münchner, die nicht schon am Gardasee hängen geblieben sind.

Wie sind wir auch auf die Idee gekommen, wieder genau zur Ferienzeit viel zu nah an Deutschland zu sein… haben uns irgendwie von den zahlreichen Aussagen hinreißen lassen wie etwa: ach, je weiter südlich auf der Insel umso weniger ist los. Egal, wir sind mittendrin.

Positiv hervorzuheben ist aber, dass jede unvorhergesehene Bekanntschaft auf der Reise irgendeine Top-Info parat hat. Heute war es bspw. eine Französin, die uns erzählt hat, dass ab Donnerstag 13. Juni in Alghero die Rallye World Championship für ein paar Tage halt macht.

Verdammt, das würd mich jucken! Gabi wär auch nicht pauschal abgeneigt. Mal schaun – bezweifle aber, dass wir dann schon wieder im Norden sind, wo die Etappen stattfinden. Außerdem scheint das Event ausverkauft.

Fotos der letzten Tage, bzw. der Weiterreise spar ich mir mal noch, zum einen weil mein datenvolumen nicht mehr allzu viel Reserven bietet, zum anderen schaut alles relativ gleich aus. Vom Hocker hauen tut uns Sardinien bislang nicht.

Tag 9 | zweiter Tag Costa Rei

Wir haben die Herausforderung angenommen. Unsere letzten Campingausflüge im Winter waren so entspannt und einsam, dass wir es schlicht nicht mehr gewohnt sind, inmitten des „normalen“ sommerlichen Camper-Business zu sein. So ist man einfach Teil des maximalen Sozial-Experiments. Hauptunterschied zum und Vorteil des letztjährigen Ausflugs ins Baltikum war der vorhandene sprachliche- und kulturelle Unterschied. Man war dort trotz der ebenfalls vielen Menschen deutlich mehr für sich, weil man einfach nicht verstanden hat, was um einen herum gesprochen wird. Hier kommt man nicht aus – Tiefgaragenstellplatzpreise in Koblenz, Kita-Trouble in Oberweitingen…

Aber wir kommen da schon rein.

Tagesverlauf

Heute kleine Radltour nach Cala Pira (so ca. 20km) über einen Hügel mit dem 100sten Turm zu einem benachbarten Strand. Dort war das Wasser vorne und der Strand hinten (bei uns am Camping isses andersherum ).

Danach das Meer bei angenehm schönem Wetter (so ca. 24 Grad Luft- und ~19 Grad Wassertemperatur) genossen. Gut Abend gegessen und das wird’s für heute gewesen sein.

Morgen bleiben wir wohl auch noch hier, um so richtig reinzukommen.

Ach ja: abends am Strand tierisch viele Mücken und so große Käfer – a la Maikäfer. Zumindest die Käfer fliegen aber brav nur bis zur Campingplatzgrenze, danach drehen sie um oder fallen tot vom Himmel. Haben den Verdacht, dass unsere Platznachbarn hier kräftig giftiges Zeugs versprühen. Viele haben sich bspw. mit so Elfmeter-Schaum magische Bann- und Schutzzauber um ihre Burgen gezogen…

Tag 10 | dritter Tag Costa Rei

Heute ein reiner Strandtag. Fleißig gepaddelt (SUP) und die Sonne genossen. Im ‚Lager‘ war ordentlich Wechsel, morgen werden auch wir verlagern. Denke, es geht direkt nach Buggerru. Sind schon gespannt, ob es dort a bissl leerer wird.

Tag 11 | Weiterfahrt nach Buggerru

Wir sind gegen halb 10 Uhr losgekommen und gaaanz gemütlich um 13 Uhr in Buggerru auf dem Stellplatz angekommen. Die letzten 1 1/2 Stunden gingen durch die Berge. Odrdentliches geschlängel, aber gut zu fahren. Eine Abfahrt vor dem Stellplatz sind wir versehentlich nochmal zum Meer hinunter gefahren. Da war es gscheid eng uns schmal. Unten ist dann aber ein Touribus gestanden, wir fragen uns bis jetzt, wie der dahin gekommen ist.

Ansonsten sieht hier im Westen alles schon viel besser aus . Zumindest für mich. Gabi muss sich erstmal akklimatisieren, aber ich denke dass das schon passen wird. Der Stellplatz ist wie erwartet voll ok. Surfstrand mit aktuell kleinen Wellen direkt vor der Tür . Schaun uns jetzt dann noch den Ort an und erkunden die Begebenheiten.

Tag 12 | zweiter Tag Buggerru

Jau, die Nacht war unruhig. Windy hatte für den Vorabend ab 21 Uhr 6bft (in Böen bis zu 9bft) angekündigt, daraus wurde 23 Uhr aber das noch Beachtlichere war der Temperatur-Wechsel. Zu Beginn des gestrigen Abends lagen die Temperaturen so bei angenehmen 18 Grad. Dann hat der Wind von West auf Ost gedreht und mit ihm kam die aufgeheizte Inlandsluft und die hatte die ganze Nacht hindurch lt. Windy-App >24 Grad, wobei unser hauseigenes Thermometer aktuell um 6 Uhr morgens Temperaturen von jenseits 34 Grad angezeigt hat…

Das war das eher unangenehme, den Wind an sich find ich schön, weil das Schiff so einschläfernd schaukelt.

Nach dem Frühstück wollten wir eine kleine Bike-Tour zum Spaggia Cala Domestica machen, Betonung auf ‚wollten‘. Nach knapp 5km und ungefähr 100hm hab ich bei mir ein paar Dornen im Reifen stecken sehen. Nach genauerer Prüfung hätten wir beide ordentlich Spikes in den Reifen unserer Räder. War also nur noch eine Frage der Zeit wann uns mindestens ein Reifen verlässt. Es wurden derer dann letztlich alle Viere. Nachdem wir noch nicht allzu weit unterwegs waren, konnten wir das ganze unter ‚Shit happens‘ ablegen und haben uns aufgrund unserer Tiefenentspanntheit nicht weiter drüber aufgeregt. Zurück im Ort ist Gabi dann einfach in einen Gemischtwarenladen gegangen und hat nach Schläuchen zum Reparieren gefragt. Weitergeschickt wurden wir dann zum Zeitungsladen, dort sollte jemand helfen können. Und schon ging die vielbesungene südländische Hilfsbereitschaft los. Ohne uns gegenseitig groß zu verstehen, hat der sehr nette ältere Herr – der wohl selbst passionierter Mountainbiker ist – all seine Arbeit liegen gelassen und ist uns zu Hilfe geeilt. Er hat dann noch ein paar Spezl’n aktiviert, weil er keine 27.5er Schläuche hatte. Die wiederum sind innerhalb kürzester Zeit angerauscht und haben gebracht was sie hatten. Dabei noch gleich das halbe Dorf versammelt und von den jüngeren Kollegen erfahren, dass das hier um Buggerru eh die geilste Freeride-Gegend auf Sardinien ist.

Also alle Dornen aus den Mänteln gezogen und die neuen Schläuche rein. Neuerdings kommt man bei der Montage ohne Montagepaste oder -Fett nicht mehr so richtig weit, weil die Reifen nie mittig auf die Felge zu bringen sind. Ende vom Lied: zahlreiche super hilfsbereite Sarden um ihre wohlverdiente Mittagspause gebracht, vier Luft-haltende Reifen für mögliche Touren der nächsten Tage und vorne und hinten einen Höhenschlag (aufgrund der zuvor beschriebenen Problematik – die ich auch unter massivem Einsatz kostbaren Olivenöls nicht lösen konnte), der ein Stück feinsten Teerbelages gefühlt zur Downhillpiste werden lässt. Vergleichbar ist das bspw. mit ungewuchteten Reifen beim Auto. Das schüttelt Dir die Plomben aus den Zähnen.

Heute also bislang kein unbedingt erfolgreicher Tag (zumindest was den eigentlichen Ausflug angeht), dafür aber einer der in Erinnerung bleibt .

Übrigens hat der Wind – wie angekündigt – gedreht und deutlich nachgelassen. Zudem wird’s wieder wesentlich angenehmer mit der Temperatur.

Tag 13 | Buggerru

Die vergangene Nacht war wieder ruhig und die Temperatur perfekt zu schlafen.

Gegen 11 Uhr haben wir uns mit den Räder zum Cala Domestica aufgemacht. Diesmal ohne Pannen – YEAH . Der Trail zu Cala Lunga runter war nicht wirklich steil, aber trotzdem anspruchsvoll zu fahren. Landschaftlich sehr reizvoll und die Vegetation mit Zustrose, Ginster und Wacholder wohlduftend und auch schön anzuschauen.

Cala Lunga ist ein toller kleiner Strand über einen kleinen Tunnel mit dem Nachbarstrand Cala Domestica verbunden.

War zwar nicht ganz leicht mit den Rädern (verzweifelte italienische Familien mussten an der Stelle schon weinend und zitternd umkehren ), wir mussten halt schultern und bewusst steigen. Dort war dann – wer hätte es erwartet für einen Samstag – gut voll aber trotzdem schön. Zurück ging’s dann über die ruhige Hauptstraße. Waren knapp 20km und 500hm. Das hat unsere Trainingsrunde zuhause auch – nur mit dem Vorteil des ‚Höhentrainings‘.

Für morgen haben wir jetzt Galleria Henry gebucht. Das ist gleich oberhalb von Buggerru und man fährt alte Stollen mit einer ebenso alten Minibahn ab und läuft den Weg zurück. Denke, dass wir morgen auch noch hier bleiben. Der Ort gefällt uns, es gibt massig schöne MTB-Strecken, in der Nähe sind Ausgrabungsstätten mit Nuraghendörfer aus dem 13. Jh v. Chr, surfen müsst‘ ich auch noch…

Ich glaub, wir sind drin.

Tag 14 | Buggerru

Heute morgen haben wir uns die Galleria Henry angeschaut. Das ist ein ehemaliger Bergbaustollen, den man mit einer kleinen Bahn hindurch fährt. Nachdem das Ganze ausschließlich auf Italienisch abgehalten wurde, habe ich nur teilweise verstanden was erzählt wurde. Trotzdem interessant.

Der weitere Tagesverlauf wird ein entspannter werden, weil ich wieder einen platten Reifen am Radl zu verbuchen habe. Also heute keine Ausflüge – die nächsten Tage wohl auch nicht mehr .

So sind wir wieder am umdisponieren…

Tag 15 | Dune de Piscinas

Morgens haben wir Buggerru schweren Herzens verlassen, nachdem auch die Fels-Sicherungsarbeiten oberhalb des Stellplatzes wieder ihre Arbeit aufgenommen haben. Das hätte geheißen: den ganzen Tag Presslufthammer… 😉

So also Richtung Norden zu Europas höchsten Sanddünen – Dune de Piscinas. Die Anfahrt wieder angenehm über Sardische Landstraßen, die letzten 10 km über Sand- und Schotterpiste. Ingurtosu etwas oberhalb des Zielpunktes war nochmal ein bissl eng, vor allem weil man durch ein Hotel (Torbogen mit 2,10 m Breite und 3,10 m Höhe) fahren musste. Da brauchte es gut Zirkeln.

Unten angelangt gab es dann einen Parkplatz, auf dem das Übernachten geduldet wurde. Also blieben wir dort für eine Nacht. Für länger wäre es uns zu staubig gewesen und ohne Rad gab’s nicht wirklich viel zu erkunden außer den Strand.

Tag 16 – 18 | Santa Caterina di Pittinuri

…oder auch: ein paar Kilometer nördlich von Putzu Idu

Die Weiterfahrt ab den Dünen war dann spannend, weil gleich zu Anfang auf der Sandpiste eine kleine Furt zu durchqueren war. Nachdem es die erste mit dem Sprinter war, war es entsprechend spannend! Leider keine Aufnahmen von Außen, aber ich werde wohl noch ein Filmchen nachreichen. Zum Ende der gröberen Strecke gab es dann noch eine etwas größere Furt. Macht er gut der Sprinter, allerdings muss man sagen dass dort auch T2 herumgefahren sind. Die haben das offensichtlich auch geschafft. Nur die zwei Omis mit ihrem Miet-Fiesta hat dann doch der Mut verlassen – hätten die Karre aber auch versenkt.

Weiterfahrt durch die Kornkammer Sardiniens bis nördlich von Oristano. Schöner Camping in einem Pinienwald, allerdings auch wieder inmitten von Münchnern, Weilheimern und Dachauern. Einzig unsere Berliner Nachbarn fallen angenehm aus dem Rahmen. Die beiden sind mit einem Mercedes Bus Marke „Urgroßvater“ (was die Verwandschaftsverhältnisse zu unserem Sprinter angeht) unterwegs.

Tag 19 – 21 | Valledoria

Morgens die Küste entlang Richtung Norden nach Valledoria gefahren. Waren so circa 180 km, die wir in knapp vier Stunden hinter uns gebracht haben. Dabei ging es die erste Hälfte noch an der Küste entlang, dann ein bissl Autostrada, durch Alghero und Sassari (hierbei sei hinzuzufügen, dass Sassari mit knapp 130.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Sardiniens ist und eine fürchterliche Straßenführung hat. Es ging durch Hinterhöfe und verfallene Parkplätze – aber wohl alles regulär), bis auf den International Camping in Valledoria.

Hier haben wir den letzten ‚Front-Row‘-Plätze ergattern können. Tags zuvor sind wohl viele Pfingsturlauber (Familien mit schulpflichtigen Kindern) abgerauscht, dafür ist jetzt die Fraktion 80+ eingefallen…

Der Platz ist tippi-toppi, wiedermal mit allem was man so brauchen kann. Toiletten sind nagelneu und nicht der türkische Standard.

Der kilometerlange Strand ist gleich vor der Haustür (naja, so 10m sind’s schon).

Hier werden wir wohl die nächsten Tage verbringen, bevor wir Sonntag Abend (so der Plan heute) auf die Fähre gehen.

Tag 21 – Fährfahrt nach Livorno

Sonntag Mittag haben wir uns auf den Weg zur Fähre nach Olbia gemacht. Knapp zwei Stunden Fahrt durch die hügelige Landschaft im Nord-Osten. Um 15:45 Uhr ging die Fähre. Die Überfahrt war ruhig und um 23 Uhr waren wir in Livorno. Anschließend haben wir noch gut Strecke gemacht, nachdem wir uns auf der Fähre ein paar Stunden aufs Ohr hauen konnten.

Auf Höhe des Gardasees haben wir 3 Stunden geschlafen und anschließend die letzten 350km in Richtung Heimat hinter uns gebracht.

Ging alles gut und der Ausflug war 1A!

1 Kommentar
  1. kl
    kl sagte:

    hello,
    freut mich, danke. so wie die italiener an der toilettentradition festhalten, so auch du an den usd fotos. weiß nicht so recht was besser/schlimmer ist 😉
    freut mich, dass ihr wieder unterwegs seid, auch wenn euch gelegentlich einige der 7,5 milliarden mitbürgern des planeten stören 🙂
    take care & so long
    kl

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